Gemeinsames Skicross-Training: Ritt auf dem Dragon-Back
Am Samstag, 11.04.2026 ging es für zehn Ingolstädter auf die Zugspitze. Das gemeinsame Ziel der Athleten des TV Mailing-Feldkirchen, des ESV Ingolstadt-Ringsee und des TV 1861 Ingolstadt war der dort aufgebaute Skicross-Parcours des Deutschen Skiverbands (DSV). Für alle zehn war es eine Premiere, noch nie waren sie einen Skicross gefahren. Entsprechend groß war der Respekt, als DSV-Trainer Dennis vom Brocke den Ingolstädtern die Steilkurven (es gibt „Positives“ und „Negatives“), Sprünge, Sprungkombinationen („Pyramide“ oder „Dragon-Back“) und Startanlage zeigte.
Zu diesem Zeitpunkt hatten die Zehn zwar bereits das Warmfahren im daneben gelegenen „Touristen-Skicross“ absolviert, aber der DSV-Parcours war da eine ganz andere Herausforderung.
Aber Dennis hatte einen prima Plan: „Wir trainieren schrittweise und steigern uns von Mal zu Mal!“ Also ging es zu erst in den Startbereich, jeder probierte mehrfach das Startprozedere und die Startelemente, bei denen es ganz schnell auf und ab geht, dabei sind die Elemente sehr kantig, stufig geformt.












Gut, dass zwischen den Ingolstädtern immer wieder die jungen Spitzenathleten des DSV starteten, da konnte man genau zuschauen, wie die dieses Hindernis überquerten.
Dann ging es an die erste Sektion mit einem ersten, kleineren Sprung. Erstmal recht sanft mit verkürztem Anlauf, da der eigentlich Start noch ausgelassen wurde. Und auch die negative Steilkurve wurde erstmal ausgelassen.
Der zweite Abschnitt beinhaltete das technisch anspruchvollste und vielseitigste Element, die Pyramide oder noch besser „Dragon-Back“ genannt. Ein Sprung, der aus insgesamt vier Höckern aufgebaut war und es ermöglichte, das Element via Double oder gar Triple zu „überspringen“.
Und dann der dritte Abschnitt mit dem größten Sprung, einem Gleitstück und zwei abschließenden Wellen. Für die Wellen empfahl uns Trainer Dennis, die möglichst zu „schlucken“, also durch ein Anziehen der Knie und Unterschenkel das Abheben zu vermeiden und möglichst die Ski immer im Kontakt mit dem Schnee zu behalten.



In den nächsten Runden wurden immer mehr der Sektionen zusammengefügt und auf einmal befahren. Und immer selbstverständlicher wurde gesprungen, immer weiter die Geschwindigkeit gesteigert.
Kurz vor 13:00 Uhr war dann die finale Runde dran: jetzt ging es bereits gegeneinander an den Start.
Es war ein supertoller Trainingstag, alle waren superstolz auf das Erreichte und ihre Fortschritte. Ein ganz ganz dicker Dank an Dennis für das Erklären und überhaupt die Möglichkeit, hier mal mitzumachen. Wir hoffen und wünschen uns alle, dass es eine Fortsetzung gibt!!






