Trotz seiner beschaulichen Höhe von 1.449 m ist der imposante Leonhardstein ein besonders auffälliger Berg, weil er seine unmittelbare Umgebung mit seiner markanten Form steil überragt. Jedem, der über Bad Tölz ins Zillertal unterwegs ist (und das sind in den Wintermonaten ja nicht wenige von uns), bietet der zackenförmige Leonhardstein schon von weitem einen spektakulären Anblick. Auch von oben eröffnet der Leonhardstein durch seine vorgeschobene Lage im Kreuther Tal ein traumhaftes Panorama. Aber den Gipfelausblick müssen wir uns erst einmal erarbeiten.
Wir starten die Bergtour möglichst am (kleinen) Parkplatz an der Kirche im beschaulichen Örtchen Kreuth. Von hier aus nehmen wir zunächst den Wasserfallweg mit plätschernden Bächen und kleinen Wasserfällen bis zum Abzweig „Leonhardstein – nur für Geübte“. Hier beginnt eine kaum ausgesetzte, lustige Kraxelei über einige Felsrinnen etwa 250 hm zum Gipfel. Oben haben wir uns die mitgebrachte Gipfelbrotzeit bei bestem Rundumblick dann redlich verdient. Achtung: während der Tour keine Hütte, aber danach ausreichende Einkehrmöglichkeiten in Kreuth oder – vielleicht noch besser – im Tegernseer Bräustüberl. Und weil die Tour nicht übermäßig lang ist, bleibt dazu genügend Zeit.
Im Abstieg geht es zunächst wieder über die Kletterei hinunter und dann auf einem oft kaum erkennbaren, aber wildromantischen (nicht ausgeschilderten) Weg um den Leonhardstein herum zurück nach Kreuth. Der Weg ist oft zugewachsen – werde ich (Eberhard) aber kurz vor der Tour testen. Wenn der Weg nicht zu finden ist, müssen wir einen Teil des Hinwegs auch zurück gehen.
Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!